Anwendungsgebiete / Hämorrhoiden

Hämorrhoiden

Blut im Stuhl ist ein Alarmauslöser. Jedenfalls ist eine ärztliche Abklärung notwendig, ehe man sich mit der symptomatischen Behandlung dieser dann zwar sehr lästigen, aber wenig gefährlichen Krankheit begnügt.

Eine wesentliche Rolle spielen Lebensgewohnheiten wie ballaststoffarmes Essen, mangelnde Bewegung oder „lange Sitzungen“ mit anhaltendem Pressen beim Stuhlgang. Entsprechend kann man vorbeugen. Lockerer Stuhl vermeidet die Krankheitsentstehung. Hämorrhoiden werden häufig mit Salben und Zäpfchen therapiert. Sitzbäder mit Hamamelis, Eichenrinde oder Kamille bringen vielen Patienten Linderung. Stärker ausgeprägte Hämorrhoiden können verödet oder operativ entfernt werden.

Virginia-Zaubernusss (Hamamelis virginiana)

Auch „von innen“ kann man mit Heilpflanzen die lästigen Symptome positiv beeinflussen. Hier ist besonders die Pfingstrose (Paeonia officinalis) zu erwähnen, die in der Homöopathie gegen Hämorrhoiden eingesetzt wird. Früher wendete man bei Darm- und Analkrämpfen Zäpfchen aus der Pfingstrosenwurzel als Heilmittel an.

Auf der homöopathischen Wirkung der Pflanze beruht auch das Komplexmittel Paeonia comp.-Heel. Der Hauptwirkstoff dieses Mittels ist die Pfingstrose. Sie wird in der Homöopathie nicht nur bei Hämorrhoiden eingesetzt, sondern auch bei entzündlichen Veränderungen und Einrissen im Analbereich, die häufig mit den Hämorrhoiden einhergehen. Kombiniert mit den anderen Wirkstoffen in diesem Präparat, bietet sie so wirksame Hilfe gegen die meisten Beschwerden bei diesem lästigen Leiden.

Paeonia comp.-Heel

Ausgewählte Bestandteile

Charakteristik gemäß homöopathischem Arzneimittelbild (Auszug)

Hamamelis virginiana (Virginia-Zaubernuss)

Krampfaderleiden
Hämorrhoiden
Haut- und Schleimhautblutungen

Nux vomica (Brechnuss)

Entzündungen und Krampfzustände des Magen-Darm-Kanals
Hämorrhoiden

Paeonia officinalis (Pfingstrose)

Hämorriden und andere Aftererkrankungen

Sulfur (Schwefel)

Akute und chronische Entzündungen des Magen-Darm-Kanals
Hämorrhoiden und Blutungen
Juckende Ekzeme

Weitere Bestandteile: Graphites (Graphit); Acidum nitricum (verdünnte Salpetersäure)

Dosierung: 3-mal täglich 1 Tablette im Mund zergehen lassen; bei akuten Beschwerden bzw. bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12-mal täglich 1 Tablette im Mund zergehen lassen. Hinweis: Nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren.

Abwehrschwäche, Allergien, Arthrose ...

Achillea millefolium - Schafgabe ...

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