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Behandlungsziel: Entspannung bei Krämpfen

Die Störungen im Verdauungstrakt treten häufig mit Krämpfen auf. Das gilt vor allem beim Magen und im Dünn- und Dickdarm sowie bei der Bauchspeicheldrüse. Auch die Galle meldet sich so mitunter zu Wort und beschwert sich so über die Zumutung reizender Speisen oder Getränke. Die Regelbeschwerden sind von Krämpfen der Gebärmuttermuskulatur geprägt.

Alle Organe mit Hohlräumen wie Nieren, Harnwege, Geschlechtsorgane und der Verdauungstrakt haben sogenannte glatte Muskulatur, die unter Umständen zu Krämpfen neigt.

Erste Hilfe bei Krämpfen bringt Wärme, zum Beispiel in Form einer Wärmflasche, eines Heublumen- oder Kirschkernsäckchens. Eine wertvolle Hilfe gewährleistet zudem das Komplexmittel Spascupreel (S).

Elf Heilpflanzen enthält dieses Mittel in homöopathisierter Form - eine breite Kombination gegen Krämpfe und Schmerzen. Eine davon ist die Koloquinte, als Einzelmittel vor allem bei schmerzhaften Krämpfen im Magen-Darm-Bereich, an den Gallenwegen und den Harnorganen sowie bei Nervenschmerzen im Gebrauch.

Durch seine besondere Zusammensetzung hat Spascupreel (S) eine Wirkung wie Scopolamin, ein sehr häufig eingesetztes krampflösendes Medikament. Das Komplexhomöopathikum ist jedoch besser verträglich und daher besonders auch für Kinder geeignet. Auf diese Weise ist bei Bauchkrämpfen und beim Reizdarm-Syndrom rasche und natürliche Hilfe möglich.

Spascupreel (S)

Ausgewählte Bestandteile

Charakteristik gemäß homöopathischem Arzneimittelbild (Auszug)

Chamomilla recutita (Kamille)

Heftige Schmerzzustände
Reizungen und Krämpfe der Verdauungsorgane und der weiblichen Geschlechtsorgane
Verstimmungszustände mit Reizbarkeit

Cuprum sulfuricum (Kupfersulfat)

Muskelkrämpfe
Nächtlicher Krampfhusten

Magnesium phosphoricum (Magensiumhydrogenphosphat)

Schmerzhafte Krämpfe des Magen-Darm-Kanals
Nervenschmerzen
Regelschmerzen

Passiflora incarnata (Passionsblume)

Krampfleiden
Schlafstörungen
Unruhezustände

Weitere Bestandteile: Colocynthis (Koloquinte); Ammonium bromatum (Ammoniumbromid); Atropinum sulfuricum (Atropinsulfat); Veratrum (Germer); Gelsemium sempervirens (Carolina-Jasmin); Agaricus (Mandelpilz); Aconitum napellus (Blauer Eisenhut)

Dosierung/Tabletten: 3-mal täglich 1 Tablette im Mund zergehen lassen. Bei akuten Beschwerden mehrmals alle 15 Minuten 1 Tablette (über einen Zeitraum von bis zu 2 Stunden).

Dosierung/Zäpfchen: Bei akuten Beschwerden stündlich, höchstens 6-mal täglich, je 1 Zäpfchen in den After einführen. Eine über 1 Woche hinausgehende Anwendung sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen.

Halbes Zäpfchen - halb so lästig
Die Gabe von Zäpfchen erleichtert man den Kindern enorm, wenn man ein wenig Pflegesalbe auf das Zäpfchen gibt. Bei Säuglingen ist es sinnvoll, das Zäpfchen längs zu halbieren -dazu das Zäpfchen im Blister (Verpackung) kurz unter warmes Wasser halten, damit es sich besser der Länge nach teilen lässt.

Bei chronischen Verlaufsformen 1- bis 3-mal täglich 1 Zäpfchen in den After einführen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren. Kleinkinder vom 2. bis zum 6. Lebensjahr erhalten nicht mehr als die Hälfte, Kinder zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr erhalten nicht mehr als zwei Drittel der Erwachsenendosis.


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