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Magen-Darm-Beschwerden

Man schluckt vieles im Leben, manches davon „schlägt allerdings auf den Magen“, und mitunter „geht etwas in die Hose“. Diese Redewendungen weisen auf den Zusammenhang zwischen seelischer Belastung und Störungen im Magen-Darm-Trakt hin. Unser Verhalten - Essweise, Nahrungszusammensetzung und -zubereitung, Reizung durch „Genuss“-Gifte - hat darüber hinaus Einfluss auf das Funktionieren der Verdauung. Von harmlosen flüchtigen Störungen wie bei Infekten bis hin zu lebensbedrohlichen oder lebenslang anhaltenden Krankheiten reicht die Palette. Ein gesunder Darm mit Ausgewogenheit der Darmmikroben ist Voraussetzung für Gesundheit überhaupt. Und der richtige Umgang mit der Nahrungsaufnahme und -ausscheidung auch.

Dass der Darm unserer wichtigstes Immunorgan ist und für die Abwehr von Infektionen nicht nur aus dem Magen-Darm-Trakt eine entscheidende Rolle spielt, ist weniger bekannt.

Vielleicht kennen Sie selbst Ihre Schwächen. Als Anregung ein paar Hinweise:

  • Essen braucht Ruhe: Früher war das Tischgebet verbreitet, so konnte man sich von der täglichen Mühsal lösen. Auch heute gilt es Arbeit und Sorgen aussen vor zu lassen. So oder anders: Ein kurzes Besinnen und Vorbereiten auf das Essen fördert das Wohlbefinden. Streit bei Tische garantiert Verdauungsstörungen.
  • Essen braucht Zeit: Wer schnell isst, braucht immer mehr bis zum Sättigungsgefühl. Hier ist die Essgeschwindigkeit von Übergewichtigen im Vergleich mit Normalgewichtigen sehr aufschlussreich. Das Trinken nicht vergessen, auch das stärkt die Sättigung.
  • Essen mit Bedacht: Geschmack ist ja verschieden und sehr von der persönlichen Tradition abhängig. Krasse Änderung der Ernährungsgewohnheiten und Nahrungsmittel in Richtung Fastfood haben bei ursprünglich naturnah lebenden Völkern schwerwiegende Krankheiten ausgelöst, insbesondere Diabetes und Bluthochdruck mit allen Folgen. Dabei ist es so einfach: Mit Gemüse und Obst sättigen, hochkalorische energiereiche Nahrungsmittel nur als Beigabe in entsprechend geringen Mengen. Cave: Mit zunehmendem Alter sinkt der Nahrungsbedarf weit ab, bei Bewegungsarmut ganz besonders.

Essen wie ein Wolf oder wie ein Reh?
Fleischfresser brauchen nur ein bis zwei Mal täglich Nahrung, reine Pflanzenfresser viele Stunden lang. Die Nahrung bestimmt also Menge und den Rhythmus. Bestimmen Sie Ihren Typ und richten Sie danach Ihren Plan.


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