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Behandlungsziel: freie Nebenhöhlen und Ohren

Beim Schnupfen ist die gesamte Schleimhaut der Nase entzündet, geschwollen, auch in den Nasennebenhöhlen. Das macht das Druckgefühl, das sich mit Nasentropfen rasch mindert. Bei längerem Verlauf können aber die Eingänge der Nebenhöhlen anschwellen und zusetzen, das Sekret hat keinen Abfluss. Das macht stärkere Schmerzen, dazu kommt die Gefahr einer zusätzlichen bakteriellen Infektion bis zur Vereiterung der Nasennebenhöhlen. Deshalb ist frühzeitiges Abschwellen nicht nur erleichternd, sondern vorsorglich und hilft Komplikationen zu vermeiden.

Auch die Schleimhaut der Ohrtrompete (Tuba auditiva oder Eustachische Röhre), welche Rachen und Paukenhöhle des Mittelohrs miteinander verbindet, kann so zuschwellen. Die Belüftung des Mittelohres über die Ohrtrompete wird durch eine solche Schwellung behindert. Der Tubenkatarrh macht sich durch einen dumpfen Druck bis Schmerz bemerkbar, außerdem hört man auf dem betroffenen Ohr schlechter, weil das Trommelfell aufgrund des Unterdrucks nicht mehr schwingen kann.

Bei einem Schnupfen über eine Woche hinaus sollte doch mal der Arzt konsultiert werden.

Küchenschelle (Pulsatilla)

Ist es zu einer Sinusitis (Nasennebenhöhlen-Entzündung) oder zu einem Tubenkatarrh gekommen, ist eine konsequente Behandlung bis zur vollständigen Ausheilung vonnöten. Liegt nichts Ernstes vor, hilft die Natur mit einigen bewährten Wirkstoffen, die idealerweise kombiniert eingesetzt werden. Zu ihnen gehören Wolfsmilch (Euphorbium), Küchenschelle (Pulsatilla) und Kalkschwefelleber (Hepar sulfuris). In homöopathischer Verdünnung finden sie sich im Komplexpräparat Euphorbium comp. SN (vgl. Seite 20 / Wirkstoffbeschreibung Euphorbium comp. Nasentropfen SN). Die Tropfen zum Einnehmen helfen sowohl bei chronischer Sinusitis als auch beim Tubenkatarrh. Sie wirken gegen die Viren und fördern so die Ausheilung.

Dosierung: 3-mal täglich 10 Tropfen einnehmen; bei akuten Beschwerden alle halbe bis ganze Stunde, bis zu 12-mal täglich, 10 Tropfen einnehmen. Kinder erhalten nach Rücksprache mit dem Arzt die in der folgenden Tabelle angegebene Dosierung.

Dosierung von Euphorbium comp. SN bei Kindern

Altersgruppe

Normaldosierung

Akutdosierung

Kleinkinder 1-6 Jahre

3-mal täglich
5 Tropfen

Alle halbe bis ganze Stunde, bis zu 12-mal täglich, 5 Tropfen

Schulkinder 6-12 Jahre

3-mal täglich
7 Tropfen

Alle halbe bis ganze Stunde, bis zu 12-mal täglich, 7 Tropfen

> 12 Jahre

Erwachsenendosierung

Erwachsenendosierung

Die Tropfen können mit etwas Flüssigkeit vermischt eingenommen werden. Zur Verbesserung der Wirkung sollten die Tropfen möglichst eine Zeitlang im Mund behalten werden.


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